Mehr als eine Woche nach dem Ende der Weltmeisterschaft hat sich Kylian Mbappé mit einem offenen Brief an die französischen Fans gewandt. Der Kapitän der Nationalmannschaft nutzte eine in mehreren Tageszeitungen veröffentlichte Anzeige, um sich für die Unterstützung während des Turniers zu bedanken und die Enttäuschung über das verpasste WM-Ziel zu teilen.
Nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien blickt der Stürmer zugleich dankbar und selbstkritisch auf das Turnier zurück.
Dank an die französischen Fans
In seinem Schreiben bedankt sich Mbappé ausdrücklich bei den Anhängern der Französische Fußballnationalmannschaft.
Er betont, dass die Fans die Mannschaft auch in schwierigen Momenten unterstützt hätten.
„Ihr habt uns nie im Stich gelassen – selbst dann nicht, als wir es vielleicht weniger verdient hatten.“
Nach seinen Worten sei der Weg der Mannschaft von Millionen Menschen mitgetragen worden und nicht nur von den elf Spielern auf dem Platz.
Die Enttäuschung über den verpassten Titel bleibt
Trotz vieler positiver Erinnerungen räumt Mbappé ein, dass das verpasste Ziel weiterhin schmerzt.
Er beschreibt die Weltmeisterschaft als eine außergewöhnliche Erfahrung, macht aber deutlich, dass der fehlende Titel nur schwer zu akzeptieren sei.
Auch seine persönliche Auszeichnung relativiert der Angreifer von Real Madrid CF. Den Titel als bester Torschütze des Turniers nehme er zwar mit Stolz an, doch ein Mannschaftserfolg wäre ihm deutlich wichtiger gewesen.
Dank an Mitspieler und Didier Deschamps
Neben den Fans richtet Mbappé seinen Dank an seine Mitspieler, den Betreuerstab und alle Menschen, die im Hintergrund für die Nationalmannschaft arbeiten.
Auch für den ehemaligen Nationaltrainer Didier Deschamps, der nach der Weltmeisterschaft sein Amt niederlegte, findet er persönliche Worte.
Er erklärt, dass er Deschamps bereits alles gesagt habe, was gesagt werden musste.
„Fußball bleibt am Ende ein Spiel“
Zum Abschluss seines Briefes ordnet Mbappé die Bedeutung des Sports ein.
Trotz aller Emotionen, des Erfolgsdrucks und der jahrelangen Arbeit erinnert er daran, dass Fußball letztlich ein Spiel bleibe – eines, das Menschen mit Leidenschaft ausüben, dessen Grundidee sich aber nie verändert habe: Tore erzielen, gemeinsam kämpfen und Freude am Spiel haben.













